Mittwoch, 12. Februar 2014

Klingelkisten oder Handys in die Schultasche

Von Linn Manegold

Pause. Zwar nur fünf Minuten, aber Pause. Viele bleiben auf ihren Plätzen sitzen oder gehen vor das Klassenzimmer. Die, die es warm haben wollen ziehen die Heizung vor. Und einige holen ihr Handy hervor und tippen darauf herum. Und das ist schon fast das Problem, denn es bleibt meist nicht beim einmaligen Spielen. Manche Schüler schauen ständig auf ihr Smartphone, es könnte ja einen neuen Post auf Facebook geben oder das ultimative Foto ist auf Instagram erschienen. Vielleicht hat aber die beste Freundin aus einer anderen Klasse per Whatsapp eine Nachricht hinterlassen. Jetzt wollen die Lehrer diesen Machenschaften einen Riegel vorschieben: Handys werden ab sofort aus dem gesamten Schulalltag verbannt.           
Die Reaktionen waren verschieden.  Von "ist mir doch egal" bis "hoffentlich wird mir mein Handy nicht weggenommen" war alles dabei. Viele erkannten aber auch, dass dieses Verbot unkontrollierbar ist, da Lehrer auch nicht alles mitbekommen. Wieso also wurde dieses Verbot aufgestellt?
Gehen wir mal zurück, zum 31. Januar. Der Südkurier hatte vielleicht keine Aufmache für die Titelseite vom Teil Radolfzell oder interessiert sich für Angelegenheiten unserer Schule. Wie dem auch sei, jedenfalls erscheint an dem Tag ein großer Artikel über dieses Verbot. Hierbei werden drei Leute zitiert, wovon zwei für uns wichtig sind: Herr Merklinger, der Schulleiter des FHGs und Herr Stahl vom Elternbeirat.
 Herr Merklinger sagt : "Wir müssen die Schüler vor sich selbst schützen-das ist unsere Verantwortung."[1] Das ist auch unter dem Aspekt des Cybermobbings zusehen, denn laut Südkurier hat der Gesprächsbedarf darüber zugenommen. Zusätzlich lässt sich in den Selbstschutz auch der Schutz vor Sucht hineininterpretieren. Somit ist das eigentlich ganz sinnvoll.  
Die Meinung von Herrn Stahl ist: "Wie können wir etwas von Lehrern verlangen, dass Eltern zu Hause auch nicht schaffen?" [2]  Genau das entspricht auch meiner Meinung. Die Umsetzung ist bei 1000 Schülern viel zu schwierig, als dass die Schule es schaffen könnte, die Handys aus den Pausen restlos zu verbannen. Da ist die Kontrolle im Unterricht noch einfacher. Kaum klingelt eins der Geräte kann es ganz einfach eingesammelt werden. Im Unterricht macht das Abnehmen von Handys ja noch Sinn, denn sie können einen guten Spickzettel abgeben. Mit einer Internet Flat kann schnell die richtige Lösung bei Google gefunden werden. Deshalb haben früher auch mache Lehrer auch die Handys vor Arbeiten eingesammelt. Das fällt bei dem kompletten Handyverbot nun ja weg.

Das Thema ist und bleibt also kompliziert und sicher wird darüber noch geredet. Was meint ihr zu der Regel? Sollten Handys ganz zu Hause bleiben oder kann es erlaubt sein das sie immer noch mit in die Schule kommen?  Über einige Kommentare würde ich mich , auch im Namen von Antonia  und Leon freuen.

Zu guter Letzt:
Wie schon im Eingangsartikel erwähnt freuen wir uns, wenn ihr selbst geschriebene Texte über eure Klassenfahrten, Ausflüge oder Projekte an uns schickt. Auch könnt ihr gerne Kritik an Punkten der Schule üben und diese sachlich in Texte verpacken. Natürlich sind auch selbst geschriebene Gedichte oder Geschichten willkommen. Gestaltet diese Seite mit!


Eure Linn








[1]Südkurier, Anja Arning, Ausgabe Nr. 25, 2014,Seite 17
[2] Südkurier, Anja Arning, Ausgabe Nr. 25, 2014,Seite 17 

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