Von Linn Manegold
Pause. Zwar nur fünf
Minuten, aber Pause. Viele bleiben auf ihren Plätzen sitzen oder gehen vor das Klassenzimmer. Die,
die es warm haben wollen ziehen die Heizung vor. Und einige holen ihr Handy
hervor und tippen darauf herum. Und das ist schon fast das Problem, denn es
bleibt meist nicht beim einmaligen Spielen. Manche Schüler schauen ständig auf ihr Smartphone, es könnte ja einen neuen
Post auf Facebook geben oder das ultimative Foto ist auf Instagram erschienen.
Vielleicht hat aber die beste Freundin aus einer anderen Klasse per Whatsapp
eine Nachricht hinterlassen. Jetzt wollen die Lehrer diesen Machenschaften
einen Riegel vorschieben: Handys werden ab sofort aus dem gesamten Schulalltag
verbannt.
Die Reaktionen waren verschieden. Von "ist mir doch egal" bis
"hoffentlich wird mir mein Handy nicht weggenommen" war alles dabei.
Viele erkannten aber auch, dass dieses Verbot unkontrollierbar ist, da Lehrer
auch nicht alles mitbekommen. Wieso also wurde dieses Verbot aufgestellt?
Gehen wir mal zurück,
zum 31. Januar. Der Südkurier
hatte vielleicht keine Aufmache für
die Titelseite vom Teil Radolfzell oder interessiert sich für Angelegenheiten unserer Schule. Wie dem auch sei, jedenfalls erscheint an dem Tag ein großer Artikel über dieses Verbot. Hierbei werden drei Leute zitiert, wovon
zwei für uns
wichtig sind: Herr Merklinger, der Schulleiter des FHGs und Herr Stahl vom
Elternbeirat.
Herr Merklinger sagt
: "Wir müssen
die Schüler
vor sich selbst schützen-das
ist unsere Verantwortung."[1] Das
ist auch unter dem Aspekt des Cybermobbings zusehen, denn laut Südkurier hat der
Gesprächsbedarf
darüber
zugenommen. Zusätzlich
lässt sich in
den Selbstschutz auch der Schutz vor Sucht hineininterpretieren. Somit ist das
eigentlich ganz sinnvoll.
Die Meinung von Herrn Stahl ist: "Wie können wir etwas von
Lehrern verlangen, dass Eltern zu Hause auch nicht schaffen?" [2] Genau das entspricht auch meiner Meinung. Die
Umsetzung ist bei 1000 Schülern
viel zu schwierig, als dass die Schule es schaffen könnte, die Handys aus den Pausen
restlos zu verbannen. Da ist die Kontrolle im Unterricht noch einfacher. Kaum
klingelt eins der Geräte
kann es ganz einfach eingesammelt werden. Im Unterricht macht das Abnehmen von
Handys ja noch Sinn, denn sie können
einen guten Spickzettel abgeben. Mit einer Internet Flat kann schnell die
richtige Lösung
bei Google gefunden werden. Deshalb haben früher
auch mache Lehrer auch die Handys vor Arbeiten eingesammelt. Das fällt bei dem
kompletten Handyverbot nun ja weg.
Das Thema ist und bleibt also kompliziert und sicher wird
darüber noch
geredet. Was meint ihr zu der Regel? Sollten Handys ganz zu Hause bleiben oder
kann es erlaubt sein das sie immer noch mit in die Schule kommen? Über
einige Kommentare würde
ich mich , auch im Namen von Antonia und
Leon freuen.
Zu guter Letzt:
Wie schon im Eingangsartikel erwähnt freuen wir uns, wenn ihr
selbst geschriebene Texte über
eure Klassenfahrten, Ausflüge
oder Projekte an uns schickt. Auch könnt
ihr gerne Kritik an Punkten der Schule üben
und diese sachlich in Texte verpacken. Natürlich
sind auch selbst geschriebene Gedichte oder Geschichten willkommen. Gestaltet
diese Seite mit!
Eure Linn
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